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Amtliche Bekanntmachung

3. Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit integrierter Grünordnung Nr. 64 „Campeon“, westlich der BAB 8 München-Salzburg, östlich der Trasse S 3, Teil 2 „Änderung zentraler Forschungs- und Entwicklungsstandort“

Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB
19. August 2015

Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 13.07.2015 die 3. Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 64 „Campeon“ Teil 2 „Änderung zentraler Forschungs- und Entwicklungsstandort“ als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt die Bebauungsplanänderung in Kraft.

Jedermann kann den Bebauungsplan mit Begründung und Umweltbericht, den Vorhaben- und Erschließungsplan, die schalltechnische Untersuchung, die lokalklimatische Untersuchung, die Stellungnahme zu den lufthygienischen Verhältnissen, die externe Erschließung, die naturschutzfachliche Angaben zur speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung sowie die zusammenfassende Erklärung im Bauamt der Gemeinde Neubiberg, Rathausplatz 14, während der allgemeinen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr) einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

 

Unbeachtlich werden demnach

1. eine nach § 214 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften

2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit der Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für die nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.