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Lesung mit Adelheid Schmidt-Thomé

Sozial bis radikal: politische Münchnerinnen im Porträt

Am 6. Dezember beleuchtet die Autorin Schmidt-Thomé 130 Jahre Frauengeschichte in München.
22. November 2018

Am Donnerstag, 6.12., porträtiert Adelheid Schmidt-Thomé politische Münchnerinnen. (Foto: Allitera Verlag)

München 1918/19: Revolution! Bayern wird Freistaat! Endlich dürfen Frauen wählen!

War die bayerische Revolution Auslöser für gravierende politische Veränderungen, war sie es besonders auch für Münchens Frauen. Sie spielten in den letzten Kriegsjahren und während der Revolution eine bis dahin ungewohnt große Rolle. Wer waren die Protagonistinnen im revolutionären München? Und konnten sich Münchnerinnen schon vor dieser Zeit politisch einbringen? Ja, sie konnten: in der Wohlfahrtsarbeit, in diversen Vereinen und vor allem in der Frauen- und Friedensbewegung.

Die Lektorin Adelheid Schmidt-Thomé beleuchtet die Zeit zwischen 1830 und etwa 1960 und stellt dabei Parteipolitik, Widerstand gegen den Nationalsozialismus und  Zeitzeuginnen in den Fokus. 30 Biografien sowie einleitende Texte zeichnen lebendig-mitreißend und inspirierend 130 Jahre politische Frauengeschichte in München nach. Der Alte Südfriedhof, ein Lieblingsort der leidenschaftlichen Münchnerin, inspirierte sie zu dem Projekt "Vergessene Münchnerinnen".

Die Lesung findet am Donnerstag, den 6. Dezember 2018, um 19.30 in der Aula der Grundschule Neubiberg, Rathausplatz 12, statt.

Der Eintritt für Erwachsene an der Abendkasse beträgt 12 Euro, im Vorverkauf und ermäßigt 10 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Vorverkaufsstellen sind die Gemeindebibliothek, die Buchhandlung Lentner, das vhs-Infozentrum und München Ticket. Info-Tel. 089/600 12-70.

Veranstaltet wird die Lesung von der Gemeinde Neubiberg/Bibliothek, dem Archiv, der Gleichstellungsbeauftragten und der vhs Südost.