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Amtliche Bekanntmachung

Vollzug des Baugesetzbuchs (BauGB); Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 82 für den Bereich „Tannenstraße und Kameterstraße Ost, für die Grundstücke östlich der Kaiserstraße und westlich der Hohenbrunner Straße“

- Satzungsbeschluss gemäß § 10 Abs. 1 BauGB
6. August 2019

Die grün eingefasste Fläche zeigt den Geltungsbereich des Bebauungsplans 82 für den Bereich "Tannenstraße und Kameterstraße Ost, für die Grundstücke östlich der Kaiserstraße und westlich der Hohenbrunner Straße". (Abb. Bauamt)

Der Gemeinderat der Gemeinde Neubiberg hat am 29.7.2019 den Bebauungsplan Nr. 82 als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 BauGB ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft. Der Geltungsbereich ist aus dem Lageplan ersichtlich.

Alle können den Bebauungsplan mit Begründung im

Bauamt der

Gemeinde Neubiberg
2. Etage, Zimmer 1.25
Bahnhofsplatz 3
85579 Neubiberg


während der allgemeinen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr und Donnerstag von 14 Uhr bis 17 Uhr) einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach 

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs


wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit der Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Auf die in den Festsetzungen und der Begründung Bezug genommenen Vorschriften (z. B. DIN 18920) wird hingewiesen. Sie liegen im Bauamt der Gemeinde Neubiberg zur Einsicht aus.