Bürgerzentrum Neubiberg 2022

Bürgerzentrum Neubiberg 2022 -
Aktuelle Meldungen

 

Auf dieser Seiten finden Sie immer die aktuellsten Meldungen und Termine zum Projekt "Bürgerzentrum Neubiberg 2022".

Die wichtigsten Fragen beantworten wir Ihnen jedoch schon hier.

 

 

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Bürgerzentrum 2022?

 

Wann ist das neue Bürgerzentrum fertig?  

 

Bleibt das alte Rathaus bestehen? Wo wird während der Bauarbeiten die Gemeindeverwaltung untergebracht sein?

 

Welche Funktion hat der Maibaumparkplatz heute?   

 

Was passiert mit dem alten Maibaumparkplatz, wenn eine öffentliche Tiefgarage mit 110 Stellplätzen gebaut wird?

 

Können Feierlichkeiten künftig weiter zwischen Rathaus und Hauptstraße stattfinden (Maifeier, Weihnachtsdult, etc.)? Welche Vorteile bietet in diesen Fällen die öffentliche Tiefgarage?

 

Welche Bedeutung hat der Maibaumparkplatz für das örtliche Gewerbe? Kann er schadlos in eine Tiefgarage verlegt werden?  

 

Wo sollen Kunden der Hauptstraße künftig, v.a. für schnelle Erledigungen, parken?  

 

Wie soll der Hol- und Bringverkehr zur Grundschule künftig abgewickelt werden? / Wo sollen künftig Hol- und Bringbereiche für die Grundschul-Eltern eingerichtet werden?

 

Welche Vorteile bringt die öffentliche Tiefgarage für die Schulwegsicherheit?

 

Welche Vorteile bringt eine öffentliche Tiefgarage für die Umgestaltung der Freiflächen von Grundschule und KiWi?

 

Wie erreichen künftig eingeschränkt mobile Personengruppen das Bürgerzentrum?  

 

Wer darf die neue öffentliche Tiefgarage benutzen?

 

Wird die öffentliche Tiefgarage wie der heutige Parkplatz weiter kostenfrei zu nutzen sein?  

 

Welche Bereicherung erfährt das Ortsbild durch die Umsetzung des Projekts Bürgerzentrum? Was haben wir Fußgänger, Eltern, Kinder und Einkäufer davon?

 

Wie dient die neue öffentliche Tiefgarage einer attraktiven Hauptstraße? 

 

Wie ist die große Tiefgarage unter Kostengesichtspunkten zu betrachten? Ist das Geld gut angelegt? Gibt es Fördergelder?

 

Sind durch die große Tiefgarage verkehrliche Belastungen im Umfeld zu erwarten?

 

Welche absehbaren Zukunftsentwicklungen sollen bei einer Entscheidung über die Größe einer Tiefgarage mitbedacht werden?

 

Kann die Tiefgarage nicht erst zu späterem Zeitpunkt erweitert werden?


Was ist das Bürgerzentrum 2022?

 

Unter dem Projekt-Titel „Bürgerzentrum Neubiberg 2022“ sind alle Maßnahmen der Gemeinde zusammengefasst, die auf dem zentral in der Ortsmitte gelegenen Rathaus-Areal bis zum Jahr 2022 baulich umgesetzt werden sollen.

 

Hierzu zählen

  • die dringend notwendige Erweiterung und Sanierung des Neubiberger Rathauses,
  • die technische Sanierung und Modernisierung des Hauses für Weiterbildung,
  • die Schaffung erstmals ausreichender KFZ-Stellplätze für alle Gemeindeeinrichtungen rund um das Rathaus und den Rathausplatz wie auch für die Besucherinnen und Besucher der Hauptstraße sowie 
  • qualitätsvolle Grün- und Freiflächen auf dem Rathausareal mit Maibaum und Festplatz für Besucherinnen und Besucher der Ortsmitte und der Gemeindeeinrichtungen sowie für die Kundinnen und Kunden der Hauptstraße.  

 

 

Wann ist das neue Bürgerzentrum fertig?

 

Das neue Bürgerzentrum wird voraussichtlich bis Ende 2022 mit dem Erweiterungsbau für das Rathaus fertig gestellt sein.

 

 

 

Bleibt das alte Rathaus bestehen? Wo wird während der Bauarbeiten die Gemeindeverwaltung untergebracht sein?

 

Ja, es bleibt bestehen, muss jedoch saniert werden. Für die Zeit der Sanierung wird der Teil der Gemeindeverwaltung, welcher sich noch im alten Rathaus befindet (Ordnungsamt mit Standesamt und Bürgerbüro, Hauptamt mit Erstem Bürgermeister sowie Hoch- und Tiefbau) Ende 2019 in das Provisorium am Bahnhofsplatz 3 umziehen. Schon seit Mai 2018 sind einige Teile der Rathausverwaltung in Ausweichräume am Bahnhofsplatz 3 ausgelagert:

 

  • das Bau-, Planungs- und Umweltamt mit den Sachgebieten Bauverwaltung (Bauanträge, Bauberatung) und Umwelt und Naturschutz,
  • die Finanzabteilung und
  • das Amt für Kultur und Gemeinschaftsförderung.          

 

 

Welche Funktion hat der Maibaumparkplatz heute? 

 

Der Maibaumparkplatz stellt die für das Haus für Weiterbildung notwendigen Stellplätze für die Nutzer des Hauses bereit. 24 der vorhandenen 29 Parkplätze sind baurechtlich eigentlich für die Besucherinnen und Besucher sowie für die Belegschaft des Hauses für Weiterbildung freizuhalten. Nur die noch nicht gebundenen, restlichen 5 Parkplätze können dort daher den Besucherinnen und Besuchern der Hauptstraße angeboten werden, ohne gleichzeitig Plätze für Nutzer des Hauses für Weiterbildung zu blockieren.   

 

 

Was passiert mit dem alten Maibaumparkplatz, wenn eine öffentliche Tiefgarage mit 110 Stellplätzen gebaut wird?

 

Die Stellplätze des Maibaumparkplatzes (für HfW und Kunden der Hauptstraße) sollen laut den Wettbewerbs-Vorgaben zur Rathauserweiterung und -sanierung in die Tiefgarage verlagert werden. Im Gegenzug wird der öffentliche Raum der Ortsmitte durch eine vielfach nutzbare und attraktive  Grün- und Freifläche zwischen Rathaus und Hauptstraße mit viel Aufenthaltsqualität, Sitzmöbeln und Bäumen aufgewertet. Es wird ein neuer, positiv auf den Geschäftsbereich ausstrahlender, optimal  für viele Veranstaltungen nutzbarer und hochwertig gestalteter Stadtraum geschaffen, über den das Rathaus über die Hauptstraße hinweg mit dem neuen Quartiersplatz am Bahnhofsplatz und dem zuletzt aufgewerteten Bahnhofsareal verbunden wird. Versiegelte Flächen werden zugunsten neuen Grüns rückgebaut und es können neue Orte der Kommunikation entstehen.

 

Da nur die Einfahrt in die Tiefgarage dort errichtet wird, lässt sich die Rampe mit nur ca. 3,5 m Breite leichter räumlich in das Ortsbild integrieren, als dies bei einer gebündelten Ein- und Ausfahrt der kleinen Tiefgarage der Fall wäre. 

 

 

Können Feierlichkeiten künftig weiter zwischen Rathaus und Hauptstraße stattfinden (Maifeier, Weihnachtsdult, etc.)? Welche Vorteile bietet in diesen Fällen die öffentliche Tiefgarage?

 

Der anstelle des Parkplatzes neu gestaltete und vergrößerte Platzraum vor dem Rathaus ermöglicht auch weiterhin alle bisherigen Veranstaltungen zwischen Hauptstraße und Rathaus, dies war mit Aufgabe des Architekturwettbewerbs zur Rathauserweiterung. Großer Vorteil der öffentlichen Tiefgarage: anders als bislang bleiben die Tiefgaragen-Stellplätze v.a. auch bei Veranstaltungen auf dem Rathausareal weiter nutzbar, auch stehen dann ab spätnachmittags sehr viel mehr Stellplätze, als bislang oberirdisch vorhanden, für die Veranstaltungsbesucher  zur Verfügung.  

 

 

Welche Bedeutung hat der Maibaumparkplatz für das örtliche Gewerbe? Kann er schadlos in eine Tiefgarage verlegt werden?

 

Es ist Tatsache, dass die meisten Ladengeschäfte an der Hauptstraße nicht ausreichend Kundenparkplätze auf ihrem eigenen Grund zur Verfügung stellen können und somit auf Parkmöglichkeiten im öffentlichen Raum angewiesen sind.

 

Wie eine aktuelle Verkehrszählung gezeigt hat, wird der Parkplatz heute ganz überwiegend von den Nutzern des Hauses für Weiterbildung, sowie auch des Rathauses und der Grundschule, in Anspruch genommen. Nur ein deutlich geringerer Anteil von Stellplätzen wird tatsächlich von Kunden der Hauptstraße genutzt (Kunden-Anteil über den Tag gemittelt: nur etwa 8 der 29 Stellplätze; es werden fast ausschließlich Läden auf der nördlichen Straßenseite von dort zu Fuß angesteuert).

 

Da bei der Verkehrszählung ebenfalls festgestellt wurde, dass im näheren Umfeld an der Hauptstraße selbst immer freie Stellplätze für Kunden zur Verfügung stehen, können die wenigen gewerbe-relevanten Stellplätze schadlos in die Tiefgarage verlegt werden. Dort finden Kunden statt heute nur 5 oberirdischen Kunden-Stellplätzen künftig 11 eigene Stellplätze vor.

 

Der Vorteil: Diese Zahl wird ab Nachmittag über die Mit-Nutzung der Rathaus-Stellplätze nochmals deutlich erhöht: dann können große Anteile der fürs Rathaus eingeplanten Stellplätze durch die Kunden der Hauptstraße genutzt werden.  

 

Über die Mit-Nutzung der Rathaus-Stellplätze stehen für Kunden

 

  • ab 12 Uhr schon mehr als 20 freie Plätze (über 15 Plätze mehr als heute) zur Verfügung,
  • ab 14 Uhr schon mehr als 30 Plätze (über 25 Plätze mehr als heute) und
  • ab 17 Uhr und am Wochenende gar über 50 Stellplätze (45 Plätze mehr als heute). Die Hauptstraße lässt sich aus der öffentlichen Tiefgarage leicht und auf kurzem Wege über einen nah an der Hauptstraße gelegenen Aufgang erreichen.  

 

 

Wo sollen Kunden der Hauptstraße künftig, v.a. für schnelle Erledigungen, parken?

 

Der Maibaumparkplatz wird für schnelle Besorgungen heute meist nur durch Kunden der Läden aus dem unmittelbaren Nahbereich (ca. 100-120 m Laufweite) und nur in deutlich untergeordnetem Umfang genutzt.

 

Für die schnellen Erledigungen bieten sich ohnehin die leichter erreichbaren und vielfach attraktiveren, weil unmittelbar vor den Ladenflächen liegenden Stellplätze entlang der Hauptstraße selbst an. Dort kann für 2 Stunden mit Parkscheibe geparkt werden.

 

Zur Verbesserung der heutigen Parkraumversorgung entlang der Hauptstraße ist angedacht, die Stellplätze entlang des gesamten, über 600 Meter langen Geschäftsbereichs  für das Kurzzeit-Parken weiter zu optimieren (Stichwort Einrichten von meist freien Kurzhaltezonen, o.ä.). Von diesem optimierten Stellplatzangebot profitiert dann der gesamte Bereich und nicht nur punktuell der enge Nahbereich um den Maibaumparkplatz.

 

Der Zusatznutzen der öffentlichen Tiefgarage ergibt sich aus der dort möglichen verlängerten Parkzeit für Kunden der Hauptstraße (dort z.B. abweichend eine 4-h-Parkzeit-Regelung für längere Besorgungen möglich)  und dem großen Stellplatzpool, der ohne das Schaffen neuer öffentlicher Stellplatzflächen sonst nicht für die Ortsmitte eingerichtet werden könnte.  

 

 

Wie soll der Hol- und Bringverkehr zur Grundschule künftig abgewickelt werden? / Wo sollen künftig Hol- und Bringbereiche für die Grundschul-Eltern eingerichtet werden?

 

Der Maibaumparkplatz eignet sich heute nur bedingt für die sichere Abwicklung des Schüler-Eltern-Verkehrs (erschlossen nur von der im Berufsverkehr stark belasteten Hauptstraße, räumliche Enge des Ein- und Ausfahrtsbereichs & der engen Fahrgasse, Stellplatzkonkurrenz mit anderen Nutzergruppen).

 

Daher soll am östlichen Rathausanger (mit Zufahrt von der Wittelsbacherstraße) künftig eine gut funktionierende und sichere Parkschleife für den Hol- und Bringverkehr für Grundschüler und Krippenkinder entstehen. Zusätzlich ist denkbar, auch an der Hauptstraße selbst, z.B. etwa auf Höhe des  Maibaumparkplatzes, eine entsprechende neue Haltemöglichkeit einzurichten.

 

Eine Nutzung der öffentlichen Tiefgarage ist damit für diesen Verkehr nicht zwingend erforderlich, aber aufgrund der nah zum Rathausplatz hin geplanten Ausgänge möglich.  

 

 

Welche Vorteile bringt die öffentliche Tiefgarage für die Schulwegsicherheit?

 

Die heute beim Ein- und Ausfahren vom Maibaumparkplatz in der Hauptverkehrszeit problematischen und teils rücksichtlosen Querungen des Schulwegs an der Hauptstraße können mit der Neuorganisation des Schüler-Eltern-Verkehrs verringert werden (am Schulweg künftig nur mehr Einfahrt, keine Ausfahrt mehr). Auch die dort häufig zu beobachtenden Drop-on/Drop-off-Vorgänge mit häufigen Wendemanövern können von dort an geeignetere Stelle ohne Wendefahrten verlagert werden (Parkschleife Wittelsbacherstraße, ggf. zusätzliche Haltezone an der Hauptstraße).  

 

 

Welche Vorteile bringt eine öffentliche Tiefgarage für die Umgestaltung der Freiflächen von Grundschule und KiWi?

 

Heute müssen auf den Grundstücken von Grundschule und Kinderkrippe KiWi große Flächen für die notwendigen Stellplätze der Nutzer (Grundschule, Aula, Turnhalle, KiWi) vorgehalten werden.

 

Werden diese Stellplätze wie vorgesehen in die öffentliche Tiefgarage verlagert, so eröffnen sich Möglichkeiten, die bislang vorhandenen Stellplatzflächen zu entsiegeln und sie als neue Pausen-, Sport- und Spielflächen für die Kinder zu nutzen. Dies bringt mehr Qualität und Sicherheit auf beiden Grundstücken für unsere Einrichtungen der Kinder-Erziehung und -Betreuung.

 

 

Wie erreichen künftig eingeschränkt mobile Personengruppen das Bürgerzentrum?

 

Das neue Bürgerzentrum sowie die öffentliche Tiefgarage werden komplett barrierefrei zugänglich und nutzbar sein. Zudem können vsl. auch unmittelbar vor dem erweiterten Rathaus einige oberirdische Behindertenstellplätze für Rathausbesucher entstehen.    

 

 

Wer darf die neue öffentliche Tiefgarage benutzen?

 

Die neue öffentliche Tiefgarage an der Hauptstraße mit 110 Plätzen ist ein Stellplatzangebot für alle Besucher und Mitarbeiter der Gemeindeeinrichtungen rund um den Rathausplatz (Rathaus, Haus für Weiterbildung, Grundschule mit Aula & Turnhalle, Kinderkrippe KiWi) wie auch für die Kunden der Hauptstraße.

 

Die Größe der Tiefgarage wurde im Vorfeld genau auf den jeweiligen Bedarf der Nutzergruppen zu allen Tageszeiten abgestimmt, so dass über den geplanten neuen großen Stellplatz-Pool in der Ortsmitte mehr, und auch immer genug freie Stellplätze für alle Nutzergruppen und zu allen Zeiten vorhanden sind. Heutige Stellplatzprobleme in der Ortsmitte (v.a. bei Rathaus und Grundschule) können damit gelöst werden.

 

Da sich der Stellplatzbedarf für das Rathaus nachmittags bzw. außerhalb der Besuchszeiten deutlich verringert, stehen diese Stellplätze am Nachmittag, abends und am Wochenende auch anderen Nutzern wie z.B. den Kunden der Hauptstraße zur Verfügung (eine Zahl von über 20, bis hin zu über 50 Plätzen wird so für die Kunden nutzbar).  

 

 

Wird die öffentliche Tiefgarage wie der heutige Parkplatz weiter kostenfrei zu nutzen sein?

 

Es gibt derzeit keine Beschlüsse über die Bewirtschaftung der Tiefgarage. Es ist aber angedacht, dass, so wie heute der gemeindeeigene oberirdische Parkplatz, künftig auch die Tiefgarage kostenlos genutzt werden kann. Gut vorstellbar ist für die große Tiefgarage z.B. eine zeitlich deutlich ausgeweitete Parkscheibenregelung (z.B. 4 h Parkzeit, gegenüber den heute nur 2 h Parkzeit an der Hauptstraße). Die Entscheidung hierüber obliegt dem Gemeinderat.  

 

 

Welche Bereicherung erfährt das Ortsbild durch die Umsetzung des Projekts Bürgerzentrum? Was haben wir Fußgänger, Eltern, Kinder und Einkäufer davon?

Das moderne neue Bürgerzentrum stärkt die zentrale Funktion der Ortsmitte. Bürgerinnen und Bürger finden den Service der Gemeindeverwaltung sowie die runderneuerten Flächen des Hauses für Weiterbildung zentral gelegen und zeitgemäß gestaltet an einem Ort mitten im Geschäftszentrum der Hauptstraße. Durch neue und attraktive Grün- und Freiflächen zwischen Hauptstraße und Rathausplatz entsteht so ein neuer Treffpunkt und Ort der Ruhe, des Verweilens und der Zusammenkunft im Herzen Neubibergs mit Qualitäten für Jung und Alt.

 

Der Wunsch nach mehr Grün und einem attraktiven Rathausumfeld ist auch Ergebnis einer Bürgerinformationsveranstaltung vom Juli 2017, bei der die Bürger der Gemeinde ihre Schwerpunkte für die weitere Beplanung des Areals mitgegeben haben.

 

 

Wie dient die neue öffentliche Tiefgarage einer attraktiven Hauptstraße?

 

Die notwendige Erweiterung der Stellplatzkapazitäten im Umfeld des Geschäftsbereichs der Hauptstraße durch neue Stellplatzanlagen ist nur an wenigen Stellen möglich. Im Zuge des Bürgerzentrums soll auf dem Gemeindegrundstück ein erweitertes Angebot entstehen. Die öffentliche Tiefgarage erzeugt dabei einen Mehrfachnutzen, da sie nicht nur dem Rathaus, sondern allen Gemeindeeinrichtungen rund und den Rathausplatz wie auch den Kunden der Hauptstraße und allen Besuchern der Ortsmitte mit ihrem großen neuen Stellplatz-Pool zu Gute kommt.

 

Durch die Verlagerung der oberirdischen Stellplätze auf dem heutigen Maibaumparkplatz in eine öffentliche Tiefgarage kann zudem der bisher asphaltierte und auf den Autoverkehr ausgerichtete Platz deutlich attraktiver mit viel Grün und Bäumen als Treffpunkt für Jung und Alt gestaltet werden. Ein bislang von den Kunden oft vermisster Ort zum Verweilen und ein Ort der Begegnung kann im Herzen der Ortsmitte entstehen, ohne dass die Parkverhältnisse im Geschäftsbereich darunter leiden müssen.   

 

 

Wie ist die große Tiefgarage unter Kostengesichtspunkten zu betrachten? Ist das Geld gut angelegt? Gibt es Fördergelder?

 

Der Mehraufwand für die Errichtung einer multifunktional nutzbaren öffentlichen größeren Tiefgarage ergibt sich aus der dort größeren Stellplatzzahl (45 % mehr Stellplätze). Auf die öffentliche Tiefgarage entfallen dabei zunächst Projektkosten in Höhe von ca. 4,4 Mio. Euro, die jedoch über öffentliche Fördergelder für die Gemeinde voraussichtlich nur mit Kosten in Höhe von grob 3,95 Mio. Euro verbunden wäre. Für die voraussichtlich nicht förderfähige kleinere, reine Rathaus-Garage wären hingegen Kosten zulasten der Gemeinde in Höhe von grob 3,03 Mio. zu erwarten.

 

Damit ist die öffentliche Tiefgarage trotz des um 45 % höheren Stellplatzangebots für die Gemeinde voraussichtlich nur 30 % teurer als die kleinere Tiefgarage (nur für Mitarbeiter und Besucher des Rathauses).

 

Diesem Mehraufwand steht ein überproportional großer Nutzen gegenüber, da die Tiefgarage damit von der reinen Behörden-Garage (gelegen am Rathaus) zu einer öffentlich nutzbaren Ortsmitten-Garage gelegen auch an der Hauptstraße) wird und damit allen Bürgern und Besuchern der Ortsmitte zu Gute kommt. Bezogen auf diese mehrfach positiven Wirkungen der öffentlichen Tiefgarage (für Nutzer aller Gemeindeeinrichtungen und die Kunden der Hauptstraße) ist dieser Mehraufwand als gerechtfertigt und gut angelegt anzusehen.  

 

Sind durch die große Tiefgarage verkehrliche Belastungen im Umfeld zu erwarten?

 

Die verkehrlichen Auswirkungen der öffentlichen Tiefgarage wurden dem Grunde nach bereits untersucht. Demnach können die neuen Verkehrsströme gut auf dem vorhandenen Straßennetz abgewickelt werden, Störungen sind nicht zu erwarten.

 

Die Belastung der benachbart zum Ausfahrtsbauwerk der öffentlichen Tiefgarage liegenden Kinderkrippe KiWi kann durch die hier mögliche Aufteilung der Ein- und Ausfahrtssituation auf verschiedene Straßen gemindert werden (dort nur Ausfahrt, keine Einfahrt). Der Krippen-Freispielbereich wird hierdurch nicht beeinträchtigt, mit baulichen Maßnahmen könnte zusätzlich auch die Sicht auf den Ausfahrtsverkehr abgeschirmt werden.    

 

 

Welche absehbaren Zukunftsentwicklungen sollen bei einer Entscheidung über die Größe einer Tiefgarage mitbedacht werden?

 

Angesichts der laufenden Veränderungen im Ortsbereich (Nachverdichtung auf den Grundstücken, allgemein steigende Verkehrsmengen, Wegfall einer großen Anzahl von Stellplätzen am Floriansanger für den Fall einer Bahnunterführung, weitere Nachverdichtung auf dem Uni-Campus, weiter wachsender Ortsteil Unterbiberg) ist dringend eine vorausschauende, an der absehbaren Entwicklung ausgerichteten Qualifizierung und Aufwertung der Ortsmitte anzuraten. Dies soll davor schützen, im Wettstreit der verschiedenen Einkaufslagen benachbarter Gemeinden ins Hintertreffen zu geraten.

 

Neben den Stellplatzangeboten für PKW spielen für die Entwicklung und Zukunftssicherung des Geschäftsbereichs der Hauptstraße auch andere Faktoren eine zunehmend wichtigere Rolle. Es  muss parallel auch den qualitativen Anforderungen der Kunden Rechnung getragen werden, damit diese die Hauptstraße auch weiterhin als attraktive,  angenehme und sichere Einkaufslage annehmen. Deshalb sollte neben Maßnahmen zum Stellplatzangebot auch  solche zum Schaffen einer  angenehmen Einkaufs-, Verweil- und Kommunikationssituation auf der Hauptstraße getroffen werden, damit diese als Geschäftsbereich langfristig gesichert werden kann.

 

Mit dem Bürgerzentrum und den neuen, zentral für Rathaus und Hauptstraße wirksamen, attraktiven  Freiraumangebot zum Verweilen, Treffen und Zusammenkommen wird hier der erste wichtige Schritt unternommen, die Ortsmitte für die Zukunft zu stärken und länger bekannte Defizite zielgerichtet abzubauen. Weitere Schritte entlang der gesamten Hauptstraße müssen zu späterem Zeitpunkt folgen.  

 

Kann die Tiefgarage nicht erst zu späterem Zeitpunkt erweitert werden?

 

Grundsätzlich könnte eine kleinere Tiefgarage zu späterem Zeitpunkt erweitert werden. Angesichts stetig steigender Baupreise, den zu erwartenden Mehraufwendungen beim Bau in zwei Bauvorhaben, der schon heute feststellbaren Parkplatzproblematik und des immer weiter anwachsenden Drucks auf die Ortsmitte durch Nachverdichtung und Verkehrsmehrung kann dies jedoch nicht als vorteilhaft für die Bürger oder wirtschaftlich angesehen werden.  

Eindrücke aus der Bürgerinformationsveranstaltung am 13. März 2018

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