Fernwärme

Die etwa 140 Wohnungen der Prof.-Messerschmitt-Straße 2 bis 28 und der Äußeren Hauptstraße 3a bis 3d werden seit November 2011 mit regenerativer Energie versorgt. Die BioEnergie Taufkirchen hat die Wärmeversorgung übernommen und damit nach fast dreijähriger Vorbereitung einen Ausgangspunkt für das Fernwärmenetz in Neubiberg geschaffen.

Die offizielle Übergabe des Fernwärmeanschlusses fand am 28. November 2011 statt. Initiator dieses Projektes ist Rainer Gränzer aus Neubiberg. Damit entsprechende Initiativen unter den Bürgern leichter entstehen, werden Beratungsleistungen zur Realisierung gemeinschaftlicher Wärmeversorgungen seit Januar 2012 durch die Gemeinde Neubiberg über ihr Förderprogramm energetischer Sanierungen bezuschusst.

Wärme dank Holzschnitzel-Verbrennung

Der Wärmebedarf der vier Wohnblocks wurde bis November 2011 mit konventionellen Gasheizungen gedeckt. Nun wird die Wärme zu mehr als 95 Prozent aus der Verbrennung von Holzschnitzeln erzeugt. Etwa 110.000 Quadratmeter Gas, die die Heizanlagen bisher jährlich verbraucht haben, werden somit durch regenerative Energieträger substituiert.

 

Die BioEnergie Taufkirchen rechnet vor: Wenn man auch den bei der Wärmeerzeugung mitproduzierten Strom berücksichtigt, werden jetzt jährlich 314.000 Kilogramm CO2 eingespart, die weniger die Atmosphäre belasten. Mit dieser Neuerung unterstützen die Wohnungseigentümer tatkräftig die Energieziele der Gemeinde Neubiberg und des Landkreises München.