Wohnen in Neubiberg

Die Gemeinde Neubiberg schafft günstigen Wohnraum mit einer eigenen Wohnungsbauoffensive.

Um den Mangel an Wohnraum zu entschärfen, hat sich der Gemeinderat entschieden, im Rahmen seiner Neubiberger Wohnungsbauoffensive, bis 2020 mehrere Wohnbauprojekte in Kooperation mit Dritten zu realisieren und damit die Zahl öffentlicher Wohnungen zu erhöhen. 

 

Die Neubiberger Wohnungsbauoffensive, die sog. transparente Wohnraumvergabe verfolgt drei Ziele:  

 

  1. Die Schaffung von preisgünstigen Wohnungen für Bürgerinnen und Bürger mit niedrigem oder mittlerem Einkommen.

  2. Erleichterung der Personalakquise von Fachkräften in Sozial- und Verwaltungsberufen.

  3. Transparente Vergabe gemeindeeigener Wohnungen, insbesondere an ehrenamtliche Engagierte, Senioren, pflegende Angehörige oder auch sozial schlechter gestellte Bürgerinnen und Bürger.  

Generell wird bei der transparenten Wohnraumvergabe zwischen "frei finanzierten" und "geförderten Wohnungen" unterschieden.  

Die Gemeinde Neubiberg verfügt derzeit über insgesamt 103 frei finanzierte Wohnungen und 49 geförderte Wohnungen.

 

Die frei finanzierten Wohnungen werden nach bestimmten Kriterien vergeben, die der Gemeinderat im Sommer 2018 verabschiedet hat. Eine Übersicht über diese Kriterien finden Sie hier.

 

Derzeit entsteht an der Pappelstraße eine Wohnanlage der AWOhnbau-Genossenschaft mit 22 unterschiedlich großen Wohneinheiten. Die Vergabe dieser Wohnungen, die voraussichtlich im Juni 2019 bezugsfertig sein werden, obliegt der Gemeinde Neubiberg. 17 dieser Wohnungen werden mit staatlichen Fördermitteln errichtet, weshalb deren Bezug nur für Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein möglich sein wird. Die jeweiligen staatlich festgelegten Einkommensgrenzen sind daher auch für die Gemeinde bindend. Die Vergabe von fünf Wohnungen obliegt jedoch ausschließlich den Richtlinien, die sich der Gemeinderat per Beschluss auferlegte.

 

Eine weitere Wohnanlage mit preisgünstigen Wohnungen folgt

 

Ein zweites Wohnbauprojekt der AWOnhbau Genossenschaft soll am Floriansanger entstehen und neun staatlich geförderte sowie drei nicht geförderte Wohnungen unterschiedlicher Größe umfassen. Auch hier stellte die Gemeinde ihr Grundstück auf Basis eines Erbbaurechtsvertrages zur Verfügung, um preisgünstigen Wohnungsbau zu ermöglichen. Derzeit passt die Gemeinde Neubiberg unter Einbeziehung der Nachbarschaft und Träger öffentlicher Belange den Bebauungsplan von 1975 auf die heutigen Erfordernisse an. Erst danach kann die AWOhnbau den Bauantrag einreichen und mit dem Bau starten. Hier gelten ebenfalls die staatlichen Einkommensgrenzen sowie die Neubiberger Vergabekriterien.  

 

Auf den jeweiligen Unterseiten finden Sie eine Übersicht über freie Wohnungen, Informationen zu den Bewerbungskriterien oder auch zu den Antragsverfahren.          

KONTAKT

Kämmerei
Sandra Freisleben
Bahnhofsplatz 3
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