750 v. Chr. bis 1899

Zeitpunkt

Ereignis

750 bis 500 v. Chr.

Zur Hallstattzeit lassen sich erste Siedler am Hachinger Bach auf dem Grund der späteren Gemeinde Unterbiberg nieder.

260 bis 50 v. Chr.

Die Kelten errichten eine Viereckschanze, nach der später die Siedlung („Biburg“) benannt wird.

1034/1041

Unterbiberg („pipurk“) wird zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Es gehört zum Grundbesitz des Klosters Tegernsee.

1186

In den Urkunden wird erstmals eine Kirche in Unterbiberg (Vorgängerbau der heutigen Georgskirche) genannt.

1315

In Unterbiberg wird zum ersten Mal eine selbständige Pfarrei (mit Filialkirche in Harlaching) erwähnt.

1632

Während des Dreißigjährigen Krieges brennt die Unterbiberger Kirche ab.

1725

Der Bau der barocken St.-Georgs-Kirche in Unterbiberg wird begonnen.

1802/03

In Folge der Säkularisation fällt der Tegernseer Grundbesitz in Unterbiberg an das Kurfürstentum Bayern, die dörfliche Administration liegt nun beim Amt Perlach im neuen Landgericht München.

1804

Die Pfarrei Unterbiberg wird aufgelöst, St. Georg wird Filialkirche der Pfarrei St. Michael in Perlach.

1808 bis 1818

Unterbiberg wird eigenständige Gemeinde. Der erste urkundlich erwähnte „Gemeindevorsteher“ ist im Jahr 1825 Stephan Kyrein.

ab 1860

Die ersten Siedler („Kolonisten“) lassen sich im östlichen Teil der Gemarkung Unterbiberg nieder („Neubiberg“).

1881 (bis 1899)

Unterbiberg verliert vorübergehend seine Selbständigkeit als Gemeinde und wird mit Perlach zu einer „Bürgermeisterei“ vereint.

1874

Die Freiwillige Feuerwehr Unterbiberg wird gegründet.

1893

Reichsrat Wilhelm Ritter von Finck erwirbt Grund in Unterbiberg und beginnt dort, ein landwirtschaftliches Mustergut zu errichten.

1898/90

In Unterbiberg werden die ersten elektrischen Leitungen gelegt.