Der naturnahe Charakter ist nach wie vor ein wichtiges Aushängeschild Neubibergs. Dass dies nicht bloß eine leere Worthülse ist, sieht jeder, der sich offenen Auges in der Gemeinde bewegt, auch wenn sich Veränderungen des Ortsbildes durch Nachverdichtung nicht vermeiden lassen. Die aktuelle Bayerische Bauordnung und hohe Bodenpreise sind hier vor allem ursächlich.
Naturschutz und Umwelterziehung gehören seit den Anfängen der Siedlung Neubiberg im beginnenden 20. Jahrhundert zu den zentralen Anliegen ihrer Einwohner. Die Einrichtung des Neubiberger Umweltgartens von Bürgern für Bürger in den 80er Jahren und das Verfolgen eines ökologischen Spielplatzkonzeptes in jüngster Zeit sind nur zwei augenfällige Beispiele für das umweltpolitische Engagement in der Stadtrandgemeinde. Die Existenz zahlreicher Grün-, vor allem auch Waldflächen im Gemeindegebiet prägt das Gesicht Neubibergs nachhaltig. Das große Engagement der Bürger für Umweltbelange lässt sich auch an der Vielzahl der Vereine und Organisationen ablesen, die sich dem Natur- und Umweltschutz verschrieben haben. Mit einem Umweltpreis ehrt die Gemeinde alle zwei Jahre Einzelpersonen, Personengruppen, Vereine oder auch Firmen, die sich in besonderem Maße für den Umweltschutz in der Gemeinde einsetzen.

